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Von der Designlinie zum Einzug – Anleitung

Einen vollkommen einzigartigen Entwurf selbst zu entwickeln ist mittels des Stubenitsky-Codes sehr einfach. Die entstehenden Bindung sind komplex, aber durch den Entwurfsprozess steigt man so tief ein, sodass weder der komplexe Einzug noch die Trittfolge abschrecken können.

Die Konzentration ist hier sicherlich gefordert, aber die Ergebnisse lassen die Anstrengungen vergessen.

Ich nehme Sie Schritt für Schritt mit und diese Ergebnisse gipfeln in der Webanleitung.

  1. Wir brauchen eine Design-Linie. Diese kommt aus der eigenen Feder und ist schon deshalb individuell. Es ist ein Strich, der entweder gerade oder gekrümmt ist. Er geht von oben nach unten oder von unten nach oben oder eben beides. Hier erfolgt die erste Festlegung bezüglich der Anzahl der Schäfte. Richtig ausdrucksstark werden diese Muster erst ab 8 Schäften. Je mehr desto besser. Daher bleiben wir bei den 8 Schäften. Unsere Designlinie darf  daher über 8-2 Schäfte gehen. Diese abgezogenen 2 Schäfte sind für die Bindung selbst benötigt. Über diese kann leider kein Muster gehen. Zu bedenken ist dabei am Anfang: Je länger und bewegter die Linie, umso komplexer die Patrone.
    Stubnitzky - Beitrag

    Designlinie

     

  2. Diese Linie wird nun sozusagen mit 2 multipliziert. Das Ergebnis:
    Beitrag Stubnitzky

    Designlinie mit 2 multipiziert

     

     

  3. Srubnitzky-Beitrag

    Schaftverteilung

    Übertragung der Linie auf die entsprechenden Musterschäfte. Jeder Linienpunkt geht über zwei Schäfte. Das ist die Mindestanzahl, um überhaupt eine Bindung zu erhalten. Damit jeder Designpunkt wirklich eine eigene Bindung erhält, brauchen wir einen zusätzlichen Schaft, den wir unten einfügen. 
    Designpunkt Linie 1 geht nun über Schaft 1 und 2, Designpunkt Linie 2 läuft über Schaft 2 und 3 usw. Dabei werden die Sequenzen umgedreht. Die erste Sequenz geht von gerade zu ungerade, die nächste von ungerade zu gerade. Bei dieser Betrachtung sehen wir nur die beiden beteiligten Schäfte. So erhalten wir harmonische Übergänge.

     

  4. Nun wird noch der Bindungs-Schaft eingefügt. Dieser kommt auf den ersten Schaft und wird vor bzw. nach jeder Sequenz eingefügt. Fertig ist der Einzugs-Rapport. Die weiteren Variationen dieses Einzugs werden in den nachfolgenden Beitrag entwickelt.                   
    Beitrag Stubnitzky

    Einzugsrapport

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